Land­wirtschaft, Natur und Umwelt

Felder und Bäume

Interessen

Folgende Interessen sind typisch für Berufe aus diesem Bereich. Wenn mehr als drei zu dir passen, bist du hier richtig.

  • gerne mit Tieren oder Pflanzen umgehen
  • etwas für die Umwelt tun
  • gerne im Freien sein
  • Interesse an den Schulfächern Biologie und Chemie
  • Technik einsetzen
  • zupacken

Bei Wind und Wetter

Forstwirt*innen pflegen Waldbestände. Schornsteinfeger*innen erklimmen Kaminsimse. Landwirt*innen züchten Tiere. Sie alle sind unterschiedlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Ob im Umweltschutz, in der Land- und Forstwirtschaft oder im Gartenbau: Fachkräfte sollten mit den speziellen Arbeitsorten und -bedingungen – zugige Ställe, stickige Gewächshäuser und Tätigkeiten im Regen – umgehen können.

Im Takt der Natur

Typisch für Berufe mit Pflanzen und Tieren ist, dass die Natur den Takt vorgibt: Das bedeutet nicht nur, dass Tiere täglich mehrmals gefüttert werden müssen oder die Arbeit im Ackerbau von den Jahreszeiten abhängt. Durch besondere Ereignisse kann es zu unregelmäßigen Arbeitszeiten kommen: Wenn ein Fohlen das Licht der Welt erblickt, ist ein*e Pferdewirt*in auch nachts oder am Wochenende im Stall.

Mit Technik umgehen

Überall ist moderne Technik im Einsatz: GPS-gesteuerte Landmaschinen bringen vollautomatisch Saatgut aus, Melkroboter sind im Stall im Einsatz, Laborkräfte in der Landwirtschaft beobachten Bakterien unter dem Mikroskop, Fachkräfte für Kreislauf- und Abfallwirtschaft planen und optimieren Müllabholrouten mit digitalen Tools. In vielen Berufen gehört es dazu, die Geräte notfalls selbst zu reparieren. Aber selbst wenn voll- und teilautomatische Maschinen die Arbeit erleichtern, gibt es viele Tätigkeiten, die körperlich anstrengen.

Verwaltungsaufgaben

Organisatorische und kaufmännische Tätigkeiten fallen ebenfalls an. Wer einen Gewinn erzielen will, muss rechnen können. Oft spezialisieren sich Betriebe und stellen einzelne Waren in großen Mengen her. Fische, Weintrauben und Rinder werden verwertet und schließlich verkauft. Das heißt, wenn man Tiere für die Produktion züchtet, werden sie später geschlachtet. Das sollte man bei der Berufswahl bedenken.

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