Denkmal­technische/r Assistent/in

Portrait einer jungen Frau.

Diana (17) wird Denkmal­technische Assistentin.

Ich vermesse alte Gebäude und bestimme deren Baustoffe – das ist für eine spätere Sanierung oder Umnutzung wichtig. Um ganz exakt zu arbeiten, verwende ich dafür moderne Messgeräte.

Wie kann ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert für die Nachwelt erhalten werden? Welche Baumaterialien braucht man dazu? Wenn es um den Schutz historischer Gebäude und Baudenkmäler geht, sind Denkmaltechnische Assistenten und Assistentinnen zur Stelle.

Sie wirken zum Beispiel bei Restaurierungsarbeiten an denkmalgeschützten Gebäuden mit. Dazu vermessen sie die Objekte, untersuchen deren Statik, analysieren die Bausubstanz auf vorhandene Schäden und messen die Mauerfeuchte. Sie wenden bauphysikalische oder bauchemische Verfahren an und setzen unter anderem Lasergeräte ein.

Denkmaltechnische Assistenten und Assistentinnen werten all ihre Untersuchungen aus, protokollieren die denkmalpflegerischen Maßnahmen und machen Fotos von den Objekten. Sie arbeiten auch an der Entwicklung von Denkmalpflegekonzeptionen mit. Dazu informieren sie die Bauherren über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten. Schließlich bereiten sie Ausschreibungen vor und erstellen Abrechnungen zu Bauvorhaben.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8355