Flach­glas­technologe/-technologin

Portrait eines jungen Manns.

Toni (17) wird Flachglastechnologe.

Wenn das Glas für Fenster oder Türen blickdicht sein soll, sandstrahle oder färbe ich die Scheiben. Ich bohre Glastüren an, damit man die Griffe befestigen kann.

Flachglastechnologen und -technologinnen stellen Glasscheiben für Türen, Fenster und Spiegel, für Wintergärten oder Solaranlagen her – meist mit Maschinen. Sicherheitsgläser können mehrere Hundert Kilo wiegen und von enormer Größe sein.

Das Ausgangsmaterial für die Arbeit sind große Flachglastafeln unterschiedlicher Stärke. Diese schneiden und brechen die Flachglastechnologen und -technologinnen auf die benötigte Größe. Je nach gewünschter Stückzahl nutzen sie dazu Handwerkzeuge wie Schleifscheiben, Bohrer und Schleifbänder oder programmierbare Maschinen. Anschließend schleifen sie die Ränder und bringen bei Zierglas spezielle Effekte an, beispielsweise den Facettenschliff.

Sind Spiegel zu fertigen, versilbern und lackieren sie eine Seite der Scheibe. Soll das Glas für Möbel, Türen oder Fenster verziert oder blickdicht gestaltet werden, gravieren, sandstrahlen oder färben Flachglastechnologen und -technologinnen die Scheiben oder ätzen Muster hinein. Außerdem verkleben sie Scheiben zu Sicherheits- und Verbundglas, wie es für Autofenster benötigt wird. Und sie bohren zum Beispiel Glastüren an, um Griffe zu befestigen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/131053