Kunst­handwerk, Restaurierung, Schmuck

Person bringt Blattgold auf ein Ornament auf

Interessen

Folgende Interessen sind typisch für Berufe aus diesem Bereich. Wenn mehr als drei zu dir passen, bist du hier richtig.

  • Interesse an traditionellen Handwerkstechniken
  • kreativ tätig sein
  • Interesse am Schulfach Kunst
  • mit wertvollen Materialien umgehen
  • sehr genau arbeiten
  • Technik einsetzen

Gespür für Farben und Materialien

Wer alte Kunstgegenstände, Gebäude oder Gemälde restauriert, muss Kunststile erkennen und nachahmen können. Kreativität und Sinn für Gestaltung sind aber vor allem für die Herstellung handwerklicher Kunst- und Schmuckgegenstände unerlässlich. Für einzigartige Stücke braucht man schließlich eigene Ideen. Und es ist wichtig, sein Material genau zu kennen, damit man weiß, was man damit machen kann. Das trifft auch auf Technische Assistent*innen zu, die zum Beispiel Museen dabei unterstützen, Ausstellungsstücke zu analysieren oder zu präparieren.

Mit ruhiger Hand arbeiten

Für fast alle Berufe ist genaues und sorgfältiges Arbeiten typisch, das heißt richtig hinsehen und Hand- und Fingergeschick beweisen. Goldschmied*innen zum Beispiel setzen häufig sehr kleine Elemente zusammen, die sie zuvor auf einen Zehntelmillimeter genau zurechtgefeilt haben. Keramiker*innen tragen malerische Verzierungen auf und Metallbildner*innen hämmern mit ruhiger Hand Verzierungen in die Oberflächen von Metallgegenständen. Auch Technische Assistent*innen, die in Museen oder im Denkmalschutz arbeiten, brauchen Liebe zum Detail. Oft sind die Objekte, mit denen sie arbeiten, unersetzbar und von großer wissenschaftlicher Bedeutung; schon kleinere Fehler können ihren kulturellen Wert zerstören.

In Handarbeit und mit Computer

Beim Kunsthandwerk und bei Berufen mit Schmuck denkst du vielleicht zuerst an Pinsel, Hobel oder kleine Hämmerchen. Neben diesen typischen Werkzeugen gehören aber auch Lötkolben oder Kreissägen zum Berufsalltag. Nicht zuletzt kommt der Computer zum Einsatz: Mit sogenannten CAD-Programmen werden anspruchsvolle künstlerische Entwürfe konstruiert, die per Hand oder an computergesteuerten Maschinen umgesetzt werden. Technische Assistent*innen arbeiten dagegen mit innovativer Labortechnik, die zunehmend vernetzt ist.

In der Werkstatt und vor Ort

Hauptarbeitsort ist die Werkstatt, egal ob zierliche Silberarmbänder oder lebensgroße Holzfiguren angefertigt werden. Und da kann es je nach Bereich auch mal etwas lauter werden. In manchen Berufen arbeiten die Fachkräfte im Labor eines Museums oder bei Kund*innen vor Ort, zum Beispiel wenn sie ein denkmalgeschütztes Gebäude begutachten. Wichtig ist es hier, auf die Wissenschaftler*innen oder Kund*innen und ihre Vorgaben einzugehen.

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