Verfahrens­technologe und -technologin Metall

Portrait eines jungen Manns.

Torben (21) wird Verfahrens­technologe Metall, Fachrichtung Eisen-/Stahl­metallurgie.

Es ist faszinierend zu sehen, wie aus verschiedenen Rohstoffen ein neues Produkt entsteht, etwa Stahl oder Roheisen. Ich lerne, welche Eigenschaften die Metalle haben und wie man sie verarbeitet.

Trotz der Hitze am Hochofen bewahren Verfahrenstechnologen und -technologinnen der Fachrichtung Eisen-/Stahlmetallurgie  einen kühlen Kopf. Sie schmelzen verschiedene Erze, gewinnen daraus Eisen, Kupfer und andere Metalle und verarbeiten diese anschließend weiter.

Verfahrenstechnologen/-technologinnen stellen Eisen und Stahl her – aber auch Metalle wie Kupfer, Blei, Zink, Aluminium oder Nickel gewinnen sie durch das Schmelzen von Erz. Ausgangsstoffe wie Erz, Koks oder Altmetall mischen sie zusammen und geben dieses Gemisch in den Hochofen. Viele Arbeitsschritte werden mit dem Computer vom Leitstand aus kontrolliert, etwa die Temperatur der Gase im Schmelzofen. Wenn das Metall flüssig ist, öffnen Verfahrenstechnologen/-technologinnen den Hochofen und leiten das flüssige Metall in Gießbehälter, wo es beispielsweise zu Barren gegossen wird.

Verfahrenstechnologen/-technologinnen verarbeiten die geschmolzenen Metalle auch weiter. Sie formen das Metall in Walz- oder Presswerken oder in Schmieden. Daraus entstehen Platten, Rohre, Profile, Drähte und Bleche. Obwohl automatisierte Anlagen sie bei der Arbeit unterstützen, geht es auch hier heiß her.

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