Uhrmacher/in

Portrait einer jungen Frau.

Lisa (19) wird ­Uhrmacherin.

Die Uhrwerke sind so filigran, dass ich eine Lupe benutze, wenn ich sie demontiere. Dann säubere ich sie und erneuere defekte Teile. Das erfordert viel Präzision und Geduld.

Wenn die Uhr nicht mehr richtig tickt, greifen Uhrmacher/innen ein. Sie kennen das Innenleben von mechanischen oder elektrischen Zeitmessern und reparieren sie. In Industriebetrieben stellen sie auch neue Uhren her.

Immer wieder bekommen Uhrmacher und Uhrmacherinnen in Handwerksbetrieben Uhren in die Hände, die sie noch nie gesehen haben. Entscheidend ist aber: Sie kennen die Mechanismen, die die Uhren zum Laufen bringen. Sie öffnen sie, zerlegen sie mit Spezialwerkzeugen und überprüfen ihre Funktionen. Bei älteren Uhren müssen Ersatzteile wie Gehäuse, Uhrzeiger oder Pendel teilweise per Hand angefertigt werden. Anschließend reinigen die Uhrmacher/innendie Uhr, schmieren wichtige Teile und setzen sie wieder zusammen. Bei digitalen und elektronischen Uhren müssen sie die Schalt- und Steuervorgänge kennen. Außerdem gehören in Handwerksbetrieben neben Reparatur und Wartung auch die Beratung der Kunden und der Verkauf zu ihren Aufgaben.

Uhrmacher/innen in der Uhrenherstellung arbeiten vorwiegend in der Industrie. Dort richten sie computergesteuerte Maschinen zur Herstellung von Serienteilen ein, überwachen die Montage und leiten Arbeitskräfte an.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2502