Tiefbau­facharbeiter*in

Joschua (19) wird Tiefbaufacharbeiter mit dem Schwerpunkt Kanalbau­arbeiten.

Zuerst heben wir einen Graben für einen Abwasserkanal aus und verdichten anschließend den Untergrund mit einem Vibrations­stampfer. Damit die Rohrleitungen stabil liegen, wird die Festigkeit des Bodens alle 25 Meter mit sogenannten Plattendruckversuchen geprüft. Sind die Leitungen verlegt, geht es an den Bau des Planums, also der Bettung für den eigentlichen Straßenbelag aus Schotter, Schlacke und Asphalt.

Tiefbaufacharbeiter*innen führen vor allem Erdarbeiten durch. Sie ziehen Gräben, bauen Ver- und Entsorgungsleitungen, heben Baugruben aus und bauen Straßen, Wege und andere Verkehrsflächen. Hierbei nutzen sie unter anderem schwere Maschinen wie GPS-gesteuerte Bagger und Grader. Die Baugruben werden von Tiefbaufacharbeiter*innen befestigt und abgesichert. Um die Festigkeit des Untergrunds zu gewährleisten, führen Tiefbaufacharbeiter*innen Plattendruckversuche durch.

Beim Bau von Straßen heben Tiefbaufacharbeiter*innen zunächst die oberste Erdschicht ab, um mehrere Schichten aus Schotter und Kies aufzutragen, die sie mit Rüttelmaschinen und Walzen verdichten. Anschließend tragen sie eine Klebeschicht auf, damit der Asphalt auf dem Planum aus Schotter haftet. Der Bau von Straßenböschungen und Randbefestigungen fällt ebenso in ihr Aufgabengebiet wie der Bau von Straßenabläufen für Regenwasser.

Je nach Schwerpunkt pflastern Tiefbaufacharbeiter*innen auch Wege, verlegen Rohre für Wasser- und Gasleitungen sowie für Kabelschächte, heben Brunnenschächte aus oder bauen den Unterbau für Eisenbahngleise und verlegen Schienen. 

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