Straßen­bauer/in

junger Mann steht auf einer Baustelle vor einem Bagger

Michael (20) wird Straßenbauer.

Zuerst schütte ich eine Schicht Kies und Schotter auf – denn mit dem richtigen Untergrund kann ich spätere Schlaglöcher in der Straße vermeiden. Erst dann gieße ich den Asphalt.

Ob Fahrradweg, Autobahn oder Flughafenlandebahn: Straßenbauer*innen bauen Verkehrswege – vom Gehweg bis zur Autobahn. Sie kümmern sich aber auch um das Ausbessern und Instandhalten der Straßen

Die Arbeit für Straßenbauer*innen beginnt mit dem Vermessen des Geländes. Nach dem Absperren der Baustelle bereiten sie den Untergrund vor. Hierzu führen sie unterschiedliche Erdarbeiten aus. Beim Pflastern etwa tragen sie die oberste Erdschicht mit Baggern und Schaufeln ab. Anschließend bauen sie mit einer Mineralschicht einen Frostschutz auf, damit Wasser durchdringen kann. Eine mindestens zehn bis 30 Zentimeter dicke Schicht Schotter bildet den Untergrund für die Bettung aus Sand oder Kies.

Den Untergrund verdichten die Straßenbauer*innen dann mit Rüttelmaschinen. Anschließend ziehen sie die Bettung ab, um darauf den Belag, also das Pflaster, die Asphalt- oder Betondecke aufzubringen. Da meist in Kolonnen gearbeitet wird, benötigt man Teamgeist. Außerdem sind Kreativität und Liebe zum Handwerk gefragt.

Zuletzt bringen Straßenbauer*innen den Belag auf, also zum Beispiel Asphalt, Beton oder Kopfsteinpflaster.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4105