Pflege­fachmann*frau

Nadine (17) wird Pflegefachfrau im Fachbereich Altenpflege.

Morgens mache ich die Grundpflege: jeder wird gewaschen und angezogen. Jetzt in der Corona-Zeit wird bei allen Bewohnern die Temperatur gemessen. Außerdem gebe ich allen ihre Medikamente, messe Blutdruck und Blutzucker. Als fertig ausgebildete Pflegefachfrau kann man auch Verbände wechseln.

Nicht nur im Alter sind Menschen auf Hilfe angewiesen, auch junge Menschen im Krankenhaus oder in Einrichtungen der Behindertenhilfe brauchen oft jemanden, der ihnen unter die Arme greift. Genau dafür sind Pflegfachleute wie Nadine da. Sie versorgen auch die ganz Kleinen, pflegen und aktivieren sie. Außerdem assistieren sie Ärzt*innen und kümmern sich um Sauberkeit und Hygiene bei Pflegebedürftigen zuhause, in Krankenhäusern oder in Heimen.

Pflegefachmänner und -frauen planen, was zu tun ist, damit die Menschen, die sie betreuen, ihren Alltag gut bewältigen – auch im Falle eines Krankenhausaufenthalts. Sie stehen den Patient*innen zur Seite, wenn diese eingeliefert werden, aufstehen möchten oder Hilfe benötigen. Je nach Bedarf helfen sie bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen, beim Toilettengang und beim Essen.

Außerdem führen Pflegefachleute nach ärztlicher Anordnung medizinische Maßnahmen durch, messen Blutdruck, verabreichen Medikamente und lagern bettlägerige Personen so, dass sie sich nicht wund liegen. Auch bei der Pflegedokumentation, beim Bettwäschewechseln und bei Nachtwachen helfen sie. Pflegefachleute sind Generalisten.

Ist im Ausbildungsvertrag ein entsprechender Vertiefungseinsatz vereinbart, können Azubis für das letzte Drittel der Ausbildung entscheiden, ob sie die begonnene Ausbildung als Pflegefachmann*frau fortsetzen oder ob sie die Ausbildung neu ausrichten auf einen Abschluss als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in oder Altenpfleger*in.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/132173