Ortho­pädie­technik-Mecha­niker/in

Portrait eines jungen Manns.

Thomas (20) wird Ortho­pädie­technik-Mechaniker.

Ich passe Prothesen und Orthesen individuell an den Patienten an. Das Schönste für mich ist, dass ich die Therapie-Erfolge, etwa bei einer Fußfehlstellung, durch meine Arbeit unterstütze.

Orthopädietechnik-Mechaniker/innen helfen körperlich beeinträchtigten Menschen, im Alltag zurechtzukommen. Sie stellen auf ärztliche Anordnung orthopädietechnische Hilfsmittel her und weisen Patienten in die Benutzung ein.

Orthopädietechnik-Mechaniker/innen fertigen Orthesen, also gepolsterte Schienen und Stützvorrichtungen, Prothesen, also künstliche Gliedmaßen, aber auch Kompressionsstrümpfe und andere Bandagen. Sie stellen sogar Rollstühle und Krankenbetten her. Dabei arbeiten sie absolut maßgenau, damit alles perfekt passt. In ihrer Werkstatt verarbeiten sie so unterschiedliche Materialien wie Leder, Textilien, Kunststoff, Holz und Metall.

Am Anfang steht meist das Gespräch mit den Kunden. Hier ist viel Feingefühl gefragt. Schließlich sind Orthopädietechnik-Mechaniker/innen oft mit schweren Schicksalen konfrontiert, etwa wenn sie den Abdruck für eine Beinprothese nehmen. Vor der Fertigung erstellen sie Konstruktionszeichnungen und Modelle. Die fertigen Hilfsmittel passen sie ihren Kunden an.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/122351