Metallbildner/in

Portrait eines jungen Manns.

Philipp (20) wird Metall­bildner.

Gestaltung trifft Funktion: Ich entwerfe und fertige Leuchten, Möbel und Gefäße in besonderem Design. Mittels Drücken und Löten verforme ich Metalle oder füge sie zusammen.

Die Handfertigkeit von Metallbildnern und Metallbildnerinnen ist in vielen Bereichen gefragt: Sie stellen Gartentore, Siegerpokale oder Ventilgehäuse her. Das harte Metall verlangt ganzen Einsatz – aber auch Fingerspitzengefühl fürs Verzieren.

Bei der Bearbeitung von Kupfer, Messing, Bronze und Edelmetallen arbeiten Metallbildner/innen mit Feilen, Sägen, Bohrmaschinen oder Lötkolben. Auf der Metalldrückbank drücken sie Hohlkörper und stellen so beispielsweise zylindrische Formen für Leuchten her. Zudem fertigen sie Gussformen, in die sie geschmolzenes Metall gießen. Sie verbinden die Einzelteile, schleifen und polieren die Oberflächen. Wenn sie auf Dosen oder Pokalen mit Stichel, Meißel und Feile Ornamente oder Schriften herausarbeiten (ziselieren), sind eine sichere Hand und künstlerisches Talent gefragt.

In der Gürtlertechnik übertragen Metallbildner/innen technische Zeichnungen auf Bleche, die sie stanzen und sägen. Einzelne Werkstücke schweißen, löten oder nieten sie zusammen. Manchmal bauen sie – wie bei beleuchteten Briefkästen – elektrische Bauteile ein. Um Gussteile herzustellen, schmelzen sie Metalle und gießen die Masse in Formen, die sie oft selbst fertigen.

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