Mecha­troniker*in

Portrait einer jungen Frau.

Annamay (21) wird Mechatronikerin.

Wir lernen Steuerungen so zu programmieren, dass die Maschinen genau das tun, was sie sollen. Und wir finden Fehler per Laptop, wenn dies nicht der Fall ist. Am Ende der Ausbildung können wir ganze Anlagen aufbauen, planen und programmieren.

Immer dann wenn Elektronik etwas in Bewegung setzt, sind Mechatroniker*innen wie Annamay gefragt: Ob Fahrzeuge, Verpackungsanlagen oder Medizintechnik – sie sorgen dafür, dass das komplexe Zusammenspiel von Motoren, Pumpen, Ventilen, Klappen, Riemen und anderen mechanischen Bauteilen reibungslos funktioniert. Dies gelingt mithilfe komplexer Automatisierungssysteme, die die Bewegungen der Maschinenteile oder ganze Roboter steuern.

Nach Konstruktionsplänen bauen Mechatroniker*innen die Maschinen und Anlagen aus den mechanischen Bauteilen auf und installieren die Komponenten der Steuerungs- und Regelungstechnik, etwa Sensoren, speicherprogrammierbare Steuerungen, die Stromversorgung sowie Schalter und Netzwerk-Schnittstellen. Dabei werden diese über Kommunikationsleitungen vernetzt und schließlich programmiert. Bei Fertigungsanlagen ist die Automatisierungstechnik meist in einem separaten Schaltschrank untergebracht.

Bevor sie an den Aufbau gehen, analysieren Mechatroniker*innen genau, was das fertige System leisten soll und wie die Einzelteile ineinandergreifen. Sie prüfen ihre Arbeit sorgfältig mit speziellen elektrotechnischen, mechanischen oder digitalen Diagnosegeräten, beispielsweise indem sie mit einem Laptop Konfigurationsdaten aus den Steuerungen auslesen. Aber auch mechanische Prüfungen mit Mikrometerschrauben gehören dazu, damit alle Teile, genau wie in den Konstruktionsplänen vorgegeben, zusammenpassen. Auch laufende Systeme halten sie instand und reparieren sie.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2868