Mathematisch-technische/r Software­entwickler/in

Portrait eines jungen Manns.

Adrian (20) wird Mathematisch-technischer Software­entwickler.

Bevor ich ein neues Programm schreibe, notiere ich erste Ideen mit Stift und Papier. Habe ich alle Funktionen gesammelt, setze ich diese als mathematische Formeln um.

Wie der Name vermuten lässt, sind Mathematisch-technische Softwareentwickler/innen gute Mathematiker/innen. Nur so können sie die Aufgabenstellungen aus Wirtschaft, Naturwissenschaften und Technik in mathematische Modelle und Programme umsetzen.

Wie kann eine Datenbank so gestaltet werden, dass viele Nutzer/innen gleichzeitig darauf zugreifen können? Mathematisch-technische Softwareentwickler/innen sind Spezialisten für solche Fragen. Sie untersuchen vielschichtige Anforderungen und erstellen dann mathematische Modelle. Auf deren Basis schreiben sie Programme für komplexe Aufgaben, zum Beispiel Softwaresysteme für große Datenbanken von Versicherungen oder Programme für wissenschaftliche Versuche. Dafür benutzen sie Programmiersprachen. Anschließend führen sie zur Qualitätssicherung Tests durch und beheben Fehler.

Sie haben die Anwender/innen im Blick und programmieren benutzerfreundlich, erstellen Programmbeschreibungen und führen Schulungen durch. Auch die Beratung der Anwender/innen gehört zu ihren Aufgaben. Wenn sie in Forschungsteams tätig sind, arbeiten sie fachübergreifend mit Spezialisten zusammen.

Info

Art der Ausbildung:

3 Jahre

Dauer der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/51029