Maschinen- und Anlagenführer*in

Porträt: Maschinenführerin vor Industriemwaschmaschine

Claudia (26) wird Maschinen- und Anlagen­führerin im Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik.

An der Arbeit als Anlagenführerin fasziniert mich, dass ich mit nur einem Knopfdruck eine riesige Maschine steuern kann. Für die Wartung der Maschinen muss ich genau wissen, wo was sitzt. Ein kleiner Luftdruck oder ein schlecht-sitzender Schlauch kann schon die gesamte Maschine lahmlegen.

Maschinen-und Anlagenführer*innen richten Maschinen oder industrielle Anlagen ein, rüsten sie um und bedienen sie – ob Werkzeug-, Textil- oder Druckmaschinen oder Produktionsanlagen für die Nahrungsmittelindustrie.

Sie bereiten Arbeitsabläufe vor, stellen die meist computergesteuerten Maschinen den jeweiligen Anforderungen entsprechend ein und nehmen sie in Betrieb. Sie arbeiten an Waschmaschinen, Transport- oder Verpackungsanlagen. Oft sind Maschinen- und Anlagenführer*innen im Schichtbetrieb tätig und bedienen mehrere Maschinen gleichzeitig.

Sie überwachen den Produktionsprozess und überprüfen die Maschinen regelmäßig mithilfe von Messgeräten, um sicherzugehen, dass alles einwandfrei läuft. Tritt an einer Maschine ein Defekt auf, beheben sie kleinere Störungen selbst, denn Stillstand ist teuer.

Bei Bedarf erledigen Maschinen- und Anlagenführer*innen auch Wartungsarbeiten. Dabei prüfen sie zum Beispiel den Luftdruck oder tauschen abgenutzte Teile wie Dichtungen, Filter oder Schläuche aus. Manche füllen auch Öle, Kühl- und Schmierstoffe nach. Zudem stellen sie Maschinen neu ein.

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