Manufaktur­porzellanmaler/in

Portrait einer jungen Frau.

Ingrid (19) wird Manufaktur­porzellan­malerin.

Geduld und die Leidenschaft fürs Malen sind wichtig in meinem Beruf. Zunächst zeichne ich mit Bleistift ein Dekor auf das Porzellan. Danach male ich es mit Aufglasurfarben nach und nach fertig.

Manufakturporzellanmaler/innen entwerfen Vorlagen für die Motive, etwa Blumen oder Ornamente, und tragen diese dann freihändig auf Teller und Vasen auf oder bemalen Figuren. So wird jedes Stück zum Unikat.

Eine ruhige Hand und volle Konzentration sind notwendig, wenn Manufakturporzellanmaler/innen wie Ingrid bei der Arbeit sind. Bevor sie ihr Muster oder Motiv auf das Porzellan bringen, fertigen sie Skizzen oder Modellvorlagen an. Dann reinigen und grundieren sie die bereits glasierten Porzellanteile. Mit einem Grafitstift übertragen sie darauf die Umrisse der Zeichnung. Anschließend mischen sie keramische Farben und Edelmetallpräparate an und spachteln diese auf eine Palette. Mit feinen Pinselstrichen malen sie nun Ornamente, Blumen, Tiere oder Menschen. Dabei wenden sie Techniken an wie Lasieren, Bändern oder Linieren. Ideen für die Vorlagen erhalten Manufakturporzellanmaler/innen zum Beispiel aus alten Fotografien, Naturmotiven, Zeichnungen und Modellen.

Wenn das Porzellan fertig bemalt ist, wird es im Ofen gebrannt, damit sich Farben und Glasur miteinander verbinden.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4664