Kraft­fahr­zeug­mecha­troniker*in

Portrait von Nicole Viehmann

Nicole (20) wird Kraftfahrzeugmechatronikerin.

Mithilfe des Laptops ermittle ich den Schaden in einem Auto. Am liebsten tüftle ich aber – etwa wenn ich einen Motor ausbaue und zerlege, um einen Kolbenfresser zu reparieren.

Kraftfahrzeugmechatroniker*innen mit dem Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik wie Nicole sind Expert*innen für die Mobilität der Zukunft. Sie warten und reparieren Elektro- und Hybridautos, kennen sich mit innovativen Fahrassistenzsystemen aus und wissen gleichzeitig, woran es liegt, wenn ein Verbrennungsmotor aus dem Takt gerät.

Im Kern kümmern sich Kraftfahrzeugmechatroniker*innen mit dem Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik um elektronische, mechanische, hydraulische und pneumatische Systeme, die Elektro- oder Hybridantriebe am Laufen halten. Mithilfe von digitalen Diagnose-Tools lesen sie am Tablet Fahrzeugfehler aus und beheben sie anschließend. Bei Softwarefehlern führen sie System-Updates durch oder ändern ggf. Einstellwerte.

Sie tauschen Verschleißteile sowie defekte Bauteile aus, setzen Hochvoltkomponenten instand, reparieren Antriebskomponenten sowie Informations- bzw. Kommunikationssysteme und wechseln Schmierstoffe, Brems- und Hydraulikflüssigkeiten. Auf Wunsch bauen sie Zusatzeinrichtungen wie Navigationsgeräte oder Freisprechanlagen ein. Kraftfahrzeugmechatroniker*innen können zudem bei der Konstruktion von Pkws mit Elektro- oder Hybridantrieb mitarbeiten.

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