Keramiker/in

Portrait von Franziska Gmeinwieser

Franziska (20) wird Keramikerin.

Ich töpfere Krüge, setze Kästen aus Tonplatten zusammen oder gieße Figuren in spezielle Gipsformen. Nachdem ich die Stücke im Ofen gebrannt habe, dekoriere ich sie mit Mustern.

Aus einem meist unansehnlichen Klumpen formen Keramiker/innen Nützliches und Schönes: Teller, Vasen oder Kacheln für einen Kachelofen. Sie modellieren entweder mit der Hand oder benutzen Formen.

Wenn sie nicht mit fertiger Arbeitsmasse hantieren, stellen Keramiker/innen diese aus Quarz, Feldspat oder Kreide und Wasser selbst her. Den Ton verarbeiten sie auf verschiedene Arten weiter. Entweder sie bedienen eine Töpferscheibe, die elektrisch oder mit dem Fuß zum Rotieren gebracht wird, oder sie gießen oder pressen Ton in eine Gipsform. Details wie Henkel für Vasen bringen sie im nächsten Arbeitsschritt an.

Dekorationen wie plastische Ornamente formen Keramiker/innen mit einer Schablone oder per Hand und befestigen sie mit Schlicker. Sie suchen keramische Farben aus, tragen sie mit Pinsel oder Schwamm auf und beachten dabei, dass sich die Farben beim Brennen verändern. Die fertige Arbeit wird getrocknet und mittels Vorbrand im Ofen gefestigt. Danach bemalen und glasieren sie den Ton. Beim Glattbrand wird es dann in der Werkstatt richtig heiß, denn erst ab Temperaturen von rund 1.000 Grad Celsius verbindet sich die Glasur mit dem Ton und wird transparent.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/76608