Kauf­mann*­frau – Spedition und Logistik­dienst­leistungen

Portrait einer jungen Frau.

Tatjana (19) wird Kauffrau für Spedition und Logistik­dienst­leistung.

Mit Kunden tele­fonieren, sie beraten, die beste Lösung finden – vor allem solche Service­tätig­keiten gefallen mir. Dabei läuft fast alles digital. Trotzdem prüfe ich Sen­dungen direkt im Lager. Das bringt viel Ab­wechs­lung in den Alltag.“

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung wie Tatjana sind Meister der Organisation. Sie führen exotische Früchte im Winter ein, lassen gekühlte Medikamente in ein Katastrophengebiet fliegen oder organisieren Spezialtransporte.

Am Telefon und per E-Mail beraten Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen ihre Kunden und erstellen Angebote über Transportdienste, die sie erbringen. Sie wählen Transportmittel wie Bahn, Flugzeug, Lkw oder Schiff aus und legen Transportrouten fest. Wie schnell soll das Gut befördert werden? Wie viel Platz braucht es? Sie organisieren Transportketten vom Lkw aufs Schiff und danach auf die Schiene. Auch die Ein- und Zwischenlagerung planen sie. Die günstigsten Tarife haben sie dabei im Blick. Im Kontakt mit ausländischen Geschäftspartnern brauchen sie Fremdsprachen wie Englisch oder Spanisch.

Zudem erstellen Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen Statistiken und Transportbescheinigungen und holen Genehmigungen für Spezialtransporte ein. Sie versichern und verzollen Waren und fertigen Frachtpapiere sowie Zolldokumente aus. Vieles davon passiert mittlerweile automatisiert und digital. Sendungen sind mit Chips getaggt und werden über vernetzte Systeme verfolgt und überprüft. Auch (Groß-)Kunden können ihre Lieferungen oft mithilfe solcher Tools verfolgen. Treffen Sendungen ein, überprüfen sie dennoch auf der Verladerampe oder im Lager, ob alles komplett und unversehrt angekommen ist.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/29441