Kaufmann*frau für Digitalisierungs­management

Portrait eines jungen Manns.

Daniel (19) wird Kaufmann für Digitalisierungsmanagement.

Mir gefällt, dass ich viel mit IT-Hardware zu tun habe: Ich richte Laptops für die mobile Arbeit ein oder ich mache Mobile Phones und Tablets im Vertriebs­service startklar. Ich erstelle aber auch Anleitungen zu Programmen und helfe bei IT-Problemen.

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement wie Daniel sind die Schnittstelle zwischen dem kaufmännisch-organisatorischen und dem technischen IT-Bereich. Vor allem managen sie die Digitalisierung von Prozessen im Unternehmen. Das heißt, sie analysieren die laufenden Prozesse, übersetzen sie in digitale Daten und kümmern sich um Softwaretools, um das Unternehmen voranzubringen.

Kaufleute für Digitalisierungsmanagement sind die Ansprechpartner*innen für die Anwender*innen im Unternehmen und übersetzen gewissermaßen deren Anforderungen in die Sprache der Programmierer*innen, damit so maßgeschneiderte Lösungen entwickelt werden können. Sie planen neue Lösungen und setzen diese um, beispielsweise den Einsatz leistungsfähigerer Computer oder Hardware für die Anbindung an Cloud-Anwendungen. Hierfür ermitteln sie den Bedarf, auch an Software, holen Kostenvoranschläge ein und beschaffen schließlich die Dienstleistungen oder Komponenten. Zudem unterstützen sie bei der technischen Implementierung, schulen die Anwender*innen und betreuen und verwalten die Systeme.

Wenn es keine geeigneten Standard-Lösungen gibt, arbeiten sie an der Entwicklung, Erstellung und Umsetzung individueller digitaler Plattformen mit. Kaufleute für Digitalisierungsmanagement übernehmen darüber hinaus die Qualitätssicherung und sind für den Bereich der Datensicherheit zuständig. Dabei prüfen und setzen sie Maßnahmen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz um, wie z. B. Verschlüsselungen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/133555