Karosserie- und Fahr­zeug­bau­mechaniker*in

Portrait eines jungen Manns.

Hosni (22) wird Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker der Fachrichtung Karosserie­instandhaltungs­technik.

Zuerst fahre ich das Auto auf die Hebebühne. Mithilfe spezieller Werkzeuge oder Geräte baue ich beschädigte Bauteile aus dem Fahrzeug aus. Dann repariere oder ersetze ich sie.

Ob Unfallfahrzeug, Geldtransporter oder Kühlanhänger – Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*innen sind die Spezialisten, wenn es um Karosseriereparatur, Herstellung und Wiederherstellung von beschädigten Fahrzeugen, Spezialanfertigungen und Sonderfahrzeugen geht.

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*innen reparieren Fahrzeuge nach einem Unfall, restaurieren Oldtimer oder stellen Anhänger und Aufbauten für LKWs oder Transporter her. Sie bauen Kräne oder Seilwinden ein, verkabeln, installieren und kalibrieren die jeweiligen Fahrzeugsysteme und wissen, wie man den Radstand und die Bremsen an die veränderten Anforderungen anpasst.

Manchmal fertigen sie auch Teile oder komplette Karosserien, beispielsweise von Oldtimern, Bussen und Fahrzeugaufbauten, oder statten Geldtransporter mit einer kugelsicheren Panzerung aus. Für die Ausstattung von Fahrzeugen setzen sie zum Teil auch moderne Leichtbaustoffe, wie Carbon und alternative Antriebssysteme ein, wie etwa Hybridmotoren.

Wenn sie bei Karosserie- und Fahrzeugbau-Herstellern arbeiten, bauen Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker*innen oftmals Spezialfahrzeuge genau nach Kundenwunsch. Dabei haben sie direkt mit Kund*innen zu tun. Wenn sie in der Unfallreparatur arbeiten, übernehmen sie die Instandhaltung, lesen dabei Fehler mit dem Fhrzeugdiagnosegerät und einer Spezialsoftware aus, stellen Fehler sowie Schäden fest und erledigen die Fahrzeugreparaturen.

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