Holzbildhauer/in

Junge Frau modelliert eine Tonfigur

Lucia (19) wird Holz­bildhauerin.

Mir gefällt es, meine Ideen in Holz zu verwirklichen, zum Beispiel Tierfiguren aus Nussbaumholz zu schnitzen. Aber ich arbeite auch mit anderen Techniken und Materialien wie Ton, Gips und Beton.

Große Skulpturen oder kleine Figuren, traditionelle Wappen oder moderne Schalen: Die Spannbreite der Aufträge für Holzbildhauer/innen ist groß. Mit Sägen und Bohrern, aber auch mit feinen Schnitzmessern rücken sie dem Werkstoff zu Leibe.

Wenn Holzbildhauer/innen eine Figur oder eine Skulpturfertigen, machen sie zunächst Skizzen und Entwürfe und formen dann ein Modell aus Ton, Gips oder Holz. Danach wählen sie geeignetes Holz aus: Für eine Madonnenfigur nehmen sie meist Lindenholz, denn es lässt sich gut verarbeiten. Eiche wählen sie für Objekte, die im Freien stehen, da dieses Holz besonders hart und widerstandsfähig ist.

Wenn sie das Holz ausgewählt haben, schneiden Holzbildhauer/innen aus einem Block ein passendes Stück und bringen es mit Säge oder Klopfholz in die Rohform. Mit Schnitzmessern, Stemmeisen und Holzraspeln geht es dann in die Details. Sie modellieren Gesichter oder den Faltenwurf eines Kleides. Zuletzt geben sie der Figur den Feinschliff und wachsen oder lackieren die Oberfläche. Holzbildhauer/innen restaurieren auch wertvolle Möbel, Skulpturen oder Verzierungen an Spiegelrahmen.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/1534