Friseur*in

Portrait eines jungen Manns.

Edip (21) wird Friseur.

Ob mit Maske oder ohne – es ist ein schönes Gefühl, wenn sich ein Kunde über eine neue Frisur oder Haarfarbe freut. Bei Neukunden nehme ich mir ein bisschen mehr Zeit: Zuerst mache ich ein Beratungsgespräch und eine Kopf- und Haardiagnose. Dann wasche, färbe oder schneide und style ich die Haare. Die Plätze und Materialien desinfizieren wir nach jedem Kunden.

Ob Hochsteckfrisur, Stufenschnitt oder Strähnchen: Friseur*innen sind wahre Künstler*innen am Kopf. Sie wissen nicht nur, welche Haarpracht ihren Kund*innen gut steht, sondern beraten sie auch bei der Auswahl und Anwendung von Pflegeprodukten. 

Unter den Händen von Friseur*innen erblüht gestresstes Haar zu neuer Pracht. Sie waschen und schneiden Haare und gestalten Frisuren von flippig bis festlich. Dabei richten sich Friseur*innen nach Kundenwünschen und sie machen eigene Vorschläge zum passenden Styling. Außerdem bringen sie Farbtupfer ins Haar und setzen beispielsweise durch Färbetechniken wie Balayage-Strähnchen mit einem Haaransatz in natürlicher Farbe modische Akzente. Wenn es um das Durchführen von Haarverlängerung oder -verdichtung geht, haben sie ebenfalls den richtigen Dreh raus. Abschließend greifen Friseur*innen zum Föhn und verleihen der Frisur mithilfe von Haarspray und Bürste den letzten Schliff

Friseur*innen bringen aber nicht nur Kopf- und Barthaare in Form. Sie tragen außerdem Nagellack und Gesichtscremes auf. Und wer Hilfe bei der Auswahl einer Perücke benötigt, kann sich in diesem Fall an den Friseur oder die Friseurin seines Vertrauens wenden. Seit Corona müssen sie im Kundenkontakt einen Mund-Nasen-Schutz tragen, die Haare vor jeder Behandlung waschen und danach alles desinfizieren. 

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/9910