Fotograf/in

Portrait einer jungen Frau.

Lea (18) wird Fotografin.

Fotografie bedeutet mehr, als nur den Auslöser zu drücken. Ich höre mir die Kundenwünsche an, setze die Bildmotive richtig in Szene und bearbeite die Fotos anschließend am PC.

Ob Hochzeitsfoto oder Werbeshooting, Tieraufnahme oder wissenschaftliche Dokumentation: Fotografen und Fotografinnen halten mit der Kamera Momente oder Eindrücke von Menschen, der Natur, von Ereignissen oder Gegenständen fest. Sie spezialisieren sich häufig auf einen Bereich. In der Ausbildung werden vier Schwerpunkte angeboten: Porträt-, Produkt-, Industrie- und Architekturfotografie sowie Wissenschaftsfotografie.

Vor einer Aufnahme besprechen sie mit dem Kunden dessen Wünsche und setzen dann das Produkt, das fotografiert werden soll, in Szene. Sie stellen die benötigte Ausrüstung zusammen, etwa verschiedene Kameras, Studioleuchten und Requisiten. Beim Fotografieren beachten sie viele Details, zum Beispiel die Ausleuchtung des Motivs und die Wirkung unterschiedlicher Kamerawinkel. Abgesehen von Kreativität benötigen sie technisches Verständnis: Sie müssen sich etwa mit unterschiedlichen Kamerasystemen und der Lichttechnik auskennen.

Fotografen und Fotografinnen bearbeiten ihre digitalen Bilder mit Computerprogrammen. Analoge Fotografien entwickeln sie fotochemisch im Fotolabor. Bei ihrer Arbeit beachten sie stets die fotorechtlichen Vorgaben.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/76789