Figuren­keramformer/in

Figurenkeramformer/innen werden in Deutschland nur noch sehr selten ausgebildet.

Figurenkeramformer/innen lassen aus Porzellanmasse Figuren oder Gefäße entstehen. Dafür brauchen sie ein gutes Vorstellungsvermögen und handwerkliches Talent. Ihre zerbrechlichen Produkte müssen trotzdem stabil sein.

Figurenkeramformer/innen benutzen für ihre Arbeit vorgegebene Muster, nach denen sie Negativformen aus Gips herstellen. In diese Formen streichen, gießen oder pressen sie die Porzellanmasse. Dabei müssen sie beachten, dass für eine dünnere Wand der Figuren oder Gefäße eine trockenere Masse notwendig ist als für eine dickere. Das ist wichtig für die Stabilität des Produkts.

Nachdem die Masse angetrocknet ist, entnehmen sie die Formlinge aus den Formen und lassen sie trocknen. Sie entfernen alle beim Gießen und Pressen entstandenen Nähte und verwaschen die Oberflächen mit Schwamm oder Pinsel. Dann kleben sie mit Schlicker die einzelnen Teile einer Figur oder eines Gefäßes zusammen. Ist eine Figur oder Figurengruppe fertig, stabilisieren sie diese mit Stützen und Platten, bis sie getrocknet ist und im Keramikbrennofen gebrannt werden kann. Vor dem Brennen überprüfen sie die Formen auf Risse und andere Fehler. Bei jedem ihrer Arbeitsschritte arbeiten sie äußerst sorgfältig und exakt.

Auch interessant

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/995