Fahr­zeug­innen­aus­statter/in

Portrait eines jungen Manns.

Fardamehr (31) wird Fahrzeug­innen­ausstatter.

Mir gefällt, dass ich mit Naturprodukten und mit Technologie zu tun habe. Für Türverkleidungen oder Mittelkonsolen verwende ich unter anderem Leder, Stoffe, Polster und Schaumstoffe. Diese schneide ich mithilfe von Schablonen zu. Dabei übertrage ich die Form von einer digitalen Tafel auf den PC. Dann programmiere und steuere ich die Maschine so, dass der Cutter die Schablone so zuschneidet, wie ich sie brauche.

Fahrzeuginnenausstatter*innen wie Fardamehr gestalten das Innenleben von Autos und Zügen, Flugzeugen und Schiffen. Dabei arbeiten sie unter anderem mit Polsterstoffen, Kunststoffteilen, Gummidichtungen und Klebestoffen. Sie dichten Türen und Fenster ab, konfektionieren Teppichböden in Fahrzeugen und verkleiden Seitenwände oder Fahrzeughimmel mit Kunststoffen, Leder und Textilien.

In Serie formen sie Bestandteile für die Innenausstattung wie Polstermaterialien und Kunststofffüllungen. Sie schneiden Stoff- oder Lederbezüge zu, nähen sie zusammen und beziehen damit Sitze, Türverkleidungen sowie Instrumententafeln. Diese fertigen sie überwiegend selbst an und bauen sie anschließend in die Fahrzeuge ein.

Fahrzeuginnenausstatter*innen kennen sich mit dem gesamten Fahrzeuginnenraum aus. In den Seitenverkleidungen und Konsolen der Fahrzeuge befinden sich zum Beispiel auch zahlreiche elektrische und hydraulische Leitungen. Zudem können sie Baugruppen anschließen und die zugehörigen Schalter oder Abdeckungen montieren. Dafür lernen sie, Maschinen und Roboter einzurichten und zu steuern. So können Fahrzeuginnenausstatter*innen beispielsweise selbst Zuschnitt-Schablonen am PC digital erstellen und von einer Cutter-Maschine ausschneiden lassen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15245