Fachmann*frau – System­gastronomie

Porträt einer jungen Frau.

Laura (24) wird Fachfrau für Systemgastronomie.

An meinem Beruf gefällt mir, dass er so abwechslungsreich ist. Im Service rede ich mit den Gästen und bediene sie. Ich bereite auch Kaffee zu und bin fürs Kassieren zuständig. Momentan verkaufen wir nur draußen in unserem Kiosk. Von dort können sich unsere Kunden zum Beispiel Pommes, Nuggets oder Currywurst ‚to go‘ mitnehmen.

Fachleute für Systemgastronomie wie Laura setzen ein genau festgelegtes, zentral gesteuertes Gastronomiekonzept in allen Bereichen eines Restaurants um. Dies betrifft auch einheitliche Hygienemaßnahmen zum Schutz der Gäste und des Personals. So sorgen sie dafür, dass sich Kund*innen immer gut aufgehoben fühlen und genau wissen, was sie erwartet.

Egal ob Cheeseburger in Berlin oder New York, ob gepflegt speisen in einer Hotelkette in Paris oder London – Systemgastronomie bedeutet: Sämtliche Filialen desselben Unternehmens arbeiten nach einem sorgfältig durchgestalteten, einheitlichen Gastronomiekonzept. Dies betrifft meist sowohl das Speisenangebot als auch die Ausstattung der Filialen. 

Genau darum kümmern sich Fachleute für Systemgastronomie. Sie organisieren die Lagerung der Produkte und die Zubereitung der Speisen und Getränke. Für die Arbeitsabläufe in der Küche sind sie ebenso zuständig wie für die Planung des Personaleinsatzes. Auch servieren sie selbst Speisen.

Fachleute für Systemgastronomie gehen freundlich auf die Wünsche ihrer Kund*innen ein. Von der Begrüßung über die Aufnahme der Bestellung bis hin zum Kassieren betreuen sie ihre Gäste. Auch organisieren sie Werbeaktivitäten, übernehmen Buchhaltungsaufgaben und kontrollieren die Kosten und Einnahmen. 

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/9997