Fachinformatiker*in

Portrait eines jungen Manns.

Patrick (18) wird Fach­informatiker.

Ich berate Kunden bei Computerfragen. Dafür prüfe ich IT-Systeme und löse Hard- und Software-Probleme. Auch erstelle ich Dokumentationen und richte neue Server ein.

Fachinformatiker*innen wie Pascal entwickeln maßgeschneiderte Softwareanwendungen, kümmern sich um die Vernetzung von Maschinen oder sie helfen dabei, Geschäftsprozesse in digitale Tools zu überführen. Außerdem beraten sie Kunden bei der Auswahl kompletter IT-Systeme und richten diese ein. Sie arbeiten in Unternehmen fast aller Wirtschaftsbereiche.

Wenn Fachinformatiker*innen Softwareanwendungen oder vernetzte Systeme – auch im Fertigungsumfeld – umsetzen sollen, machen sie sich zunächst ein Bild davon, welche Aufgaben bewältigt werden müssen. Sie achten dabei nicht nur auf die Funktionalität, sondern auch auf gute Bedienbarkeit. Bei der Anpassung von Anwendungen greifen sie auf ihr breites Fachwissen in Programmiersprachen zurück.

Sind sie mit IT-Infrastruktur betraut, brauchen sie Know-how in puncto Hardware, Betriebssysteme, Kommunikationsprotokolle und Sicherheitsstandards. Auch bei Cloud-Projekten, bei denen Softwareanwendungen oder Datenspeicher ausgelagert werden, sind sie als Schnittstellen- und Sicherheitsexperten für die Netzanbindung vor Ort gefragt.

Fachinformatiker*innen passen Softwarebausteine an, richten Kommunikationsschnittstellen ein oder konfigurieren Server. Im Anschluss testen sie ihre Funktion. Dann weisen sie die Anwender*innen in die Bedienung ein. Bei auftretenden Störungen grenzen sie Fehler ein und beheben sie.

http://bfi.plus/13814