Elektroniker*in – Gebäude- und Infrastruktur­systeme

Andreas (26) wird Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme

Ich arbeite in den umliegenden Gebäuden des Flughafens. Deren Lichter und Heizung sind digital gesteuert und ich sorge an Schaltschränken dafür, dass sie störungsfrei funktionieren. Fehler bekommen wir digital übers Intranet gemeldet. Das sehen wir dann auf unseren Tablets. So können wir schnell an den Einsatzort fahren und Fehler an den Brandmeldern oder der Sicherheitsbeleuchtung beheben.

Elektroniker*innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme sorgen dafür, dass Gebäude zuverlässig beheizt, belüftet und gesichert werden können und dass alle elektrischen Leitungen einwandfrei funktionieren. Sie warten und testen die benötigte Technik.

Sie sind zum Beispiel dafür verantwortlich, dass in einem Krankenhaus das Notstromaggregat stets einsatzbereit ist, dass die Brandmelder oder die Sicherheitsbeleuchtung im Flughafen funktionieren. Sie warten, überwachen und steuern die haustechnischen Anlagen, also die Infrastruktur von Gebäuden. Dazu gehören die Lüftungs-, Heizungs-, Elektrizitäts- und Sicherungssysteme.

Gebäude sind zunehmend automatisiert. Dann halten Elektroniker*innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme die dafür notwendigen Steuerungen in Schaltschränken in Stand. Sie inspizieren die Anlagen, stellen Fehler fest - zunehmend unter Verwendung digitaler, vernetzter Tools - machen auf Gefährdungen aufmerksam und achten darauf, dass die Anlagen wirtschaftlich arbeiten

Sie kümmern sich darum, dass die Sicherheitsvorschriften eingehalten werden, und beraten Auftraggeber, welches die beste und preiswerteste Lösung für ein Gebäude ist. Die fertigen Anlagen übergeben sie und weisen die Nutzer in den ordnungsgemäßen Betrieb ein. Teils arbeiten sie auch in Leitzentralen, mit denen die Gebäudesysteme überwacht und gesteuert werden.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15621