Edel­stein­schleifer/in

Portrait einer jungen Frau.

Janine (17) wird Edelstein­schleiferin der Fachrichtung Edelstein­schleifen.

Jeder Stein hat andere Eigenschaften, Achat beispielsweise ist weicher als Korund. Das berücksichtige ich, wenn ich die Steine schleife und poliere.

Vom unscheinbaren Steinchen zum atemberaubenden Edelstein: Damit Rubine, Saphire oder Opale ihre ganze Leuchtkraft entfalten können, müssen sie geschnitten, geschliffen und poliert werden. Das ist das Handwerk der Edelsteinschleifer/innen.

Sie wählen die Rohedelsteine gemäß ihrer späteren Verwendung aus. Denn die Steine werden in Schmuckstücke wie Armbänder oder Ringe, aber auch in technische Geräte eingearbeitet, etwa in Uhren oder Waagen.

Mit diamantbesetzten Sägen zerteilen sie die rohen Steine und entfernen Fehler wie Risse oder Blasen. Sie achten auf die Transparenz und Farbe, die Maserung und die Härte des Steins, um seine besondere Schönheit herausarbeiten zu können.

Beim Schleifen wenden Edelsteinschleifer/innen je nach Art des Steins verschiedene Techniken an: Undurchsichtigen Steinen wie Opalen geben sie einen glatten, gewölbten Schliff. Den Facettenschliff – dabei handelt es sich um kleine angeschliffene Flächen, die in einem bestimmten Winkel zueinander stehen – wenden sie bei durchsichtigen Steinen an. So kann sich zum Beispiel Licht im Smaragd brechen und ihn zum Funkeln bringen. Nach dem Schliff polieren sie die Steine auf Hochglanz.

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