Anästhesietech­nische*r Assistent*in

Portrait einer jungen Frau.

Anna (27) wird Anästhesie­technische Assistentin.

Die Anästhesie umfasst so viele Einsatzbereiche und Aufgaben, dass es nie lang­weilig wird: Wir wirken bei der Vorbereitung, Begleit­ung und Nachsorge einer Narko­se mit. Am Beruf ist schön, dass wir uns auf diesen Be­reich spezialisieren können und nach drei Jahren Aus­bildung fertige Fachkraft sind.

Ob Knie-OP, Kaiserschnitt oder schwierige Transplan­tation – Anästhesietechnische Assistent*innen (ATA) wie Anna tun alles dafür, dass es Patient*innen vor, während und nach einem operativen Eingriff gut geht. Sie sprechen vorher Mut zu, kontrollieren die Narkose- und Schmerzmittel und bereiten z.B. Beatmungsge­räte oder Infusionsflaschen vor.

Während eines Eingriffs überwachen sie die Atmung und den Kreislauf. Nach einer Operation desinfizieren sie die medizinischen Instrumente und Geräte. Sie kennen sich deshalb gut mit sämtlichen Hygienerichtlinien im Krankenhausumfeld aus und übernehmen Verantwortung für deren Einhaltung.

Wenn Patient*innen nach der OP im Aufwachraum wieder zu sich kommen, kümmern sie sich um deren Wünsche und Bedürfnisse. Anästhesietechnische Assistenten*innen arbeiten nicht nur in Krankenhäusern und Kliniken, sondern auch in Facharztpraxen, die ambulante Operationen durch­führen. Auch dort stellen sie sicher, dass stets genügend Nar­kose- und Schmerzmittel im Bestand sind und dokumentieren alles, was im Laufe der Narkose passiert.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch (durch die Empfehlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft geregelt)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/51027