Alten­pfleger*in

Portrait eines jungen Manns.

Benjamin (23) wird Altenpfleger.

Ich unterstütze alte Menschen, indem ich Essen anreiche oder beim Waschen helfe. Gerne arbeite ich mit Demenzkranken und lerne viel über den richtigen Umgang mit ihnen.

Im Alter sind viele Menschen auf Hilfe angewiesen. Da die Angehörigen diese Aufgabe oft nicht übernehmen können, gibt es Altenpfleger*innen wie Benjamin. Sie kümmern sich um die Senioren in ihrer eigenen Wohnung oder im Alten- bzw. Pflegeheim.

Altenpfleger*innen planen, was zu tun ist, damit Menschen mit Pflegebedarf, ihren Alltag bewältigen und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen können. Je nach Bedarf helfen sie bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen und beim Essen. Sie fördern die Eigenständigkeit der Senior*innen und trainieren mit ihnen zum Beispiel bestimmte Bewegungsabläufe. Außerdem führen sie nach ärztlicher Anordnung medizinische Maßnahmen durch, messen Blutdruck, verabreichen Medikamente und lagern bettlägerige Personen so, dass sie nicht wund liegen. Damit auch im Alter die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, organisieren sie Ausflüge und Veranstaltungen – oftmals in Zusammenarbeit mit den Senior*innen. Und falls Angehörige Rat brauchen, geben sie diesen gerne. Neben einer hohen Belastbarkeit sollten Altenpfleger*innen Geduld mitbringen und sich gut in andere Menschen einfühlen können.

Wer den Beruf erlernen möchte, beginnt zunächst eine generalistische Ausbildung zum*r Pflegefachmann*frau und setzt dann im letzten Jahr seinen Schwerpunkt auf die Pflege von alten Menschen.

Info

Art der Ausbildung:

3 Jahre

Dauer der Ausbildung:

schulisch

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/9065