Pelz­veredler/in

Voraussichtlich wird die Ausbildung in dieser Form nur noch für begrenzte Zeit angeboten. Eine Ausbildung, in der ähnliche Inhalte vermittelt werden, ist die Ausbildung Kürschner/in,

Von Fuchs über Zobel bis zu Hermelin: Pelzveredler/innen bringen Felle zum Glänzen. Sie machen die Lederseite geschmeidig und verschönern das Haarkleid durch Bleichen und Färben. Bei der Auswahl der Felle halten sie sich an das Artenschutzabkommen.

Pelzveredler/innen stellen aus rohen Tierfellen Pelze her. Diese dienen als Ausgangsmaterial für Pelzbekleidung. In Bädern, die Chemikalien enthalten, weichen sie die Rohfelle ein. Auf diese Weise lösen sich Fett- und Gewebereste. An der Kürschnerbank ziehen sie die Felle glatt, entfleischen sie und schneiden sie zu. Dabei setzen sie Messer und Schleifmaschinen, aber auch Handwerkzeuge ein.

Mit pflanzlichen oder chemischen Gerbstoffen behandeln Pelzveredler/innen die Lederseite der Felle, die durch dieses Verfahren geschmeidig wird und lange haltbar bleibt. In der Nasswerkstatt färben oder bleichen sie das Haarkleid, verbessern die Lederseite und machen das Haar duftig, sauber und farbecht. Soll später die Pelzseite nach innen und die Lederseite nach außen getragen werden, färben sie das Leder und bearbeiten es mechanisch, sodass ein Velourseffekt entsteht. Beim Umgang mit Chemikalien tragen sie Handschuhe und Schutzbrille.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/3602