Fachkraft – Abwasser­technik

Portrait eines jungen Manns.

Felix (22) wird Fachkraft für Abwassertechnik.

Im Klärwerk steuere ich Anlagen zur Abwasseraufbereitung. Um das Grundwasser sauber zu halten, nehme ich regelmäßig Proben und prüfe diese auf Giftstoff- und Fäkalienrückstände.

Fachkräfte für Abwassertechnik müssen schon mal in den Untergrund, wenn sie das Kanalsystem überprüfen. Im Alltag sind sie aber vorwiegend oberirdisch mit der Aufbereitung von Abwässern beschäftigt.

Sie arbeiten hauptsächlich in Kanalbetrieben oder Kläranlagen, wo sie dafür sorgen, dass schmutziges Abwasser gereinigt wird und sauber in die Umwelt zurückgelangt. Sie überwachen die Reinigung in verschiedenen Becken der Kläranlage. Das Abwasser wird zuerst grob gefiltert und dann biologisch und chemisch gereinigt.

Fachkräfte für Abwassertechnik kontrollieren diesen automatisierten Prozess an Steuerständen, wo sie die Messdaten ablesen. Sie entnehmen Wasser- und Klärschlammproben und untersuchen sie im Betriebslabor. Der getrocknete Klärschlamm wird als Dünger verwendet oder als Sondermüll entsorgt.

Sie kümmern sich auch darum, dass das Abwasser aus den Haushalten oder Fabriken abgeleitet wird. Bei Schäden steigen sie in den zum Teil engen Kanalschacht ein und beheben die Mängel – eine Herausforderung für geruchsempfindliche Nasen. Kleinere Rohre dagegen untersuchen sie mit modernen ferngesteuerten Videokameras.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/14755