Müller/in – Verfahrens­techno­log(e/in) Mühlen und Futter­mittel

Auszubildender Verfahrenstechnologe

Janek (19) wird Müller (Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft).

Mithilfe von Maschinen stelle ich die unterschiedlichsten Kräuter- und Früchtetees her. Bevor ich die Rohstoffe mische, reinige, schneide und siebe ich sie.

Moderne Technik prägt heute den Müllerberuf. In Mühlen stellen Müller/innen (Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft) Mehl oder Futtermittel aus Weizen, Roggen und anderem Getreide her. Aber sie mahlen auch Gewürze, Nüsse oder Tees.

Aus Mühlen stammen Grieß oder Grütze, Graupen oder Flocken aus Getreide. In sogenannten Schälmühlen verarbeiten Müller/innen auch Reis, Hirse oder Bohnen. Zuallererst untersuchen sie die angelieferten Körner auf Farbe und Größe, Verunreinigungen und Schädlingsbefall. Sie entfernen fremde Bestandteile wie Stroh oder Spreu, Unkrautsamen oder Steine aus Getreide und Hülsenfrüchten. Im Labor überprüfen sie wichtige Inhaltsstoffe – zum Beispiel Eiweiß, Stärke und Fett.

Bevor es ans Mahlen geht, stellen Müller/innen auch Kornmischungen oder Mischfutter aus unterschiedlichen Getreidesorten nach Rezept zusammen. Mit vollautomatischen elektrischen Mühlen und anderen Hightech-Anlagen vermahlen sie das Getreide. Dabei wird der Mehlkern von der Schale getrennt und fein zu Mehl oder grob zu Grieß gemahlen. Die fertigen Produkte verpacken sie oder versenden sie in Silofahrzeugen direkt an Großbäckereien oder andere Lebensmittelbetriebe.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/50917