Revierjäger/in

Portrait eines jungen Manns.

Hans-Kristian (23) wird Revier­jäger.

Ich kümmere mich um mein Revier. Daneben bin ich in der Umweltbildung und Waldpädagogik tätig. Ich erkläre Besuchern, wie man Pflanzen und Tiere schützt.

Von Hirsch bis Hase leben viele Tierarten in Wald und Feld. Revierjäger/innen sorgen dafür, dass ein artenreicher und gesunder Wildbestand vorhanden ist.

Revierjäger/innen kennen die Natur. Sie kümmern sich um die Gesundheit des Waldes. Sie gestalten die Lebensräume von Wildtieren und arbeiten dabei auch mit Jägern anderer Reviere zusammen. Wenn Rehe und Hirsche etwa zu wenig Futter haben, nagen diese an Jungbäumen, sodass den Waldbesitzern Schäden entstehen. Damit es nicht so weit kommt, legen Jäger/innen Wildwiesen mit Futterpflanzen an. Und im Winter, wenn die Tiere wegen Dauerfrost nicht genügend Futter finden, füllen sie die Futterstellen mit Heu oder Mais auf.

Sie erlegen kranke und auch überzählige Rehe und Wildschweine, die auf den Feldern der Landwirte große Schäden verursachen könnten. Sie zielen präzise, damit die Tiere nicht unnötig leiden müssen. Um das Wild beobachten und jagen zu können, bauen Revierjäger/innen Hochsitze. Zudem betreiben sie Öffentlichkeitsarbeit, das heißt, sie informieren über den Tierbestand und führen etwa Schülergruppen durch den Wald.

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Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/713