Feinpolierer/in

Portrait einer jungen Frau.

Nadja (22) wird Fein­poliererin.

Mit der Sandstrahlmaschine erziele ich einen matten Effekt auf dem Schmuckstück. Für einen klaren Glanz poliere ich die Oberfläche. Dabei trage ich lederne Fingerlinge.

Feinpolierer/innen verleihen goldenen Uhrgehäusen, silbernen Armbändern und Ringen strahlenden Glanz. Aber auch chirurgische Instrumente, Besteck aus Edelstahl oder Metalloberflächen von Haushaltsgeräten polieren sie auf.

Bevor sie mit der Arbeit beginnen, stellen Feinpolierer/in‑nen die passenden Bürsten und Schleifpasten für Edelmetalle wie Gold und Silber bereit. Als Erstes schmirgeln und säubern sie die Werkstücke. Dabei setzen sie teilweise auch Sandstrahlmaschinen ein. Kratzspuren beseitigen sie mithilfe von Feinschleifmitteln und Rundbürsten. Danach polieren sie die Teile mit sogenannten Schwabbelscheiben und Wollrädern so lange, bis eine spiegelnde Oberfläche entsteht. Zum Schluss folgt die Feinstpolitur, bei der sie verschiedene Poliermittel verwenden.

Feinpolierer/innen veredeln Edelmetalle und anderes Metall auch durch chemische Verfahren wie Galvanisieren. Auf diese Weise können sie Metalle versilbern oder vergolden. Uhrgehäuse oder Besteck schützen sie beispielsweise vor dem Verrosten durch das Beschichten im Galvanisierbad. Auch altem, angelaufenem Schmuck verhelfen sie wieder zu neuer Schönheit.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/1946