Präparations­technische/r Assistent/in

Portrait eines jungen Manns.

Mirko (19) wird Präparations­technischer Assistent.

Damit ein Präparat lebendig aussieht, forme ich den Körper mit Draht in einer natürlichen Pose nach. Diesen fülle ich mit Holzwolle, bevor ich die Haut darüberspanne.

Sie bringen dem Betrachter die Funktionsprinzipien der Natur nahe: Präparationstechnische Assistenten und Assistentinnen stopfen Tiere aus oder präparieren Organe als Anschauungsobjekte.

Der Python kann nicht mehr würgen, der Alligator nicht mehr zuschnappen. Die Tiere lassen Betrachter in Museen oder Universitäten ganz nah heran. Es ist die Arbeit von Präparationstechnischen Assistenten und Assistentinnen, die das möglich macht. Sie stopfen Tiere aus, präparieren beispielsweise Insekten, Weichtiere oder Fische und konservieren Pflanzen.

Diejenigen, die sich auf Geowissenschaften spezialisiert haben, bearbeiten vor allem Gesteinsproben und erdgeschichtliche Abdrücke von Tieren und Pflanzen. Sie rekonstruieren auch Saurierskelette und setzen sie wieder zusammen. Im Bereich Biologie richten sie Schauvitrinen ein, in der Medizin hingegen präparieren sie menschliche oder tierische Organe für die Forschung und Lehre. Hier sind sie auch bei Obduktionen dabei und nehmen Gewebeuntersuchungen vor. Nicht zuletzt betreuen die Assistenten und Assistentinnen Ausstellungen.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/2713