Holzspielzeug­macher/in

Porträt einer jungen Frau.

Elisa (21) wird Holzspielzeug­macherin.

Ich entwerfe und gestalte Holzspielzeug und Dekorationsartikel. Dazu muss ich das passende Holz und die Werkzeuge auswählen. Die fertigen Stücke bemale und lackiere ich.

Holzspielzeugmacher/innen stellen nach Vorgaben oder eigenen Entwürfen Spielzeug und dekorativeGegenstände aus Holz her. Sie wählen das passende Holz, fertigen die Einzelteile, montieren sie zu einem Ganzen und verzieren das Ergebnis.

Für ihre Produkte verwenden Holzspielzeugmacher/innen vor allem heimische Nutzhölzer wie Erle, Buche, Kiefer oder Esche. Bei der Auswahl achten sie auf die unterschiedlichen Eigenschaften der einzelnen Hölzer. So ist das Holz der Esche beispielsweise elastisch und zäh.

Nachdem sie ein Spielzeug, etwa eine Watschelente, entworfen und das Material gewählt haben, übertragen sieihre Zeichnung auf das Holz. Sie sägen den Umriss maschinell oder per Hand aus und bearbeiten die Rohform mit Bandschleifer oder Hobelmaschine. Dann sägen, fräsen oder drechseln sie die noch fehlenden Körperteile, montieren Füße und bringen am Kopf ein Band zum Ziehen an. Schließlich hauchen sie dem Tier mit Farbe Leben ein. Sie achten darauf, dass das Spielzeug kindgerecht und die Farbe nicht gesundheitsschädlich ist. Zusätzlich stellen Holzspielzeugmacher/innen beispielsweise auch Schaukelpferde oder Ritterburgen sowie kunsthandwerkliche Produktewie Weihnachtspyramiden her.

Auch interessant

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/1566