Glas- und Porzellan­maler/in

Frau schreibt auf ein Flachglas

Daniela (23) wird Glas- und Porzellan­malerin.

Ich bringe meine eigenen Motive und Muster mit Pinsel oder Feder aufs Glas. Die Farben werden bei hoher Temperatur eingebrannt. Zudem kann ich Glas auch bedrucken oder ätzen.

Eine ruhige Hand brauchen Glas- und Porzellanmaler/innen, wenn sie auf Glas und Porzellan Bilder und Ornamente malen. Für viele Arbeiten haben sie eine Vorlage, dennoch geben sie jedem Stück eine eigene künstlerische Note.

Glas- und Porzellanmaler/innen bemalen Flachglas, zum Beispiel Kirchenfenster, aber auch Hohlglas wie Trinkgläser oder Vasen sowie Geschirr aus Porzellan oder Keramik. Dafür stehen ihnen verschiedene Methoden zur Verfügung, beispielsweise das Siebdruckverfahren oder die Airbrushtechnik. Neben dem Pinsel nutzen sie häufig Spritzpistolen oder Gummistempel. Aber auch durch Ätzen oder Verbleien können sie das Glas dekorieren.

Die Restaurierung von antiken Gläsern und altem Porzellan übernehmen Glas- und Porzellanmaler/innen ebenfalls. Wenn Motive aufgemalt werden sollen, etwa auf ein Kirchenfenster, fertigen sie zuerst eine Schablone, die sie auf das Glas übertragen und dann ausmalen. In der Werkstatt sind sie den Dämpfen und scharfen Gerüchen von Lösungsmitteln und anderen Chemikalien ausgesetzt.

Glas- und Porzellanmaler/innen arbeiten hauptsächlich in handwerklichen Betrieben wie Glas- oder Porzellanmanufakturen. Im Bereich Porzellan wird jedoch kaum noch ausgebildet.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4653