Bauwerks­abdichter/in

Portrait eines jungen Manns.

Christian (18) wird Bauwerksabdichter.

Ich sorge dafür, dass Gebäude isoliert sind. Dafür dämme ich etwa die Dächer mit Styropor oder Steinwolle oder dichte Boden und Wände mit Bitumen oder Flüssigkunststoff ab.

Ob Wasser von unten eindringt oder Regen durchs Dach tropft – Bauwerksabdichter/innen schützen Gebäude und andere Bauwerke vor Oberflächenwasser, Grundwasser und Feuchtigkeit.

Feuchtigkeit, die in ein Wohnhaus eindringt, ist nicht nur unangenehm, sie beeinträchtigt auch die Lebensdauer des Gebäudes. Bildet sich Schimmel, ist die Gesundheit der Bewohner in Gefahr. Bauwerksabdichter/innen sorgen dafür, dass dies nicht geschieht. Sie dichten Dächer ab und sichern Fundamente gegen einsickerndes Regen- oder Grundwasser. Wenn sie den Untergrund vorbereiten, führen sie auch einfache Maurerarbeiten aus. Mit Bitumen – einem Erdölprodukt – und Metallbändern, Flüssigkunststoffen oder Spachtelmassen gehen sie gegen die Feuchtigkeit an. Auch Dämmstoffe bauen sie ein. Bei ihrer Arbeit setzen sie Spezialgeräte ein, etwa Gasbrenner, Bitumenschmelzkocher oder Schweißautomaten.

Aber nicht nur Wohnhäuser schützen Bauwerksabdichter/innen vor Feuchtigkeit, sondern auch Fabrikhallen, Brücken oder Parkdecks. Schwimmbäder dichten sie ab, damit kein Wasser austritt. Besonders aufwendig ist die Abdichtung von Tunnelbauten und U-Bahn-Schächten.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4304