Mathematisch-technische/r Assistent/in (staatl. geprüft)

Portrait eines jungen Manns

Dennis (17) wird staatlich geprüfter Mathematisch-technischer Assistent.

Ich wende mathematische Formeln an, um Programme zu schreiben. Wenn wir im Team zum Beispiel Datenbanken entwickeln, erarbeiten wir zuerst die logische Struktur der Software.

Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen entwickeln, verändern und installieren Programme für betriebliche Aufgabenstellungen. Dabei nutzen sie die anwendungsorientierte Informatik und arbeiten im Team mit Fachleuten.

Ob Buchhaltungssoftware oder Datenbank – Mathematisch-technische Assistenten und Assistentinnen sind in Betrieben damit betraut, Software für verschiedene Aufgabenstellungen zu entwickeln. Mithilfe mathematischer Verfahren, etwa Stochastik oder Statistik, entwerfen sie darüber hinaus auch Modelle, die ein System beschreiben, zum Beispiel einen Motor.

Am Anfang eines Projekts machen sie sich zunächst ein Bild vom nötigen Leistungsumfang der Software. Dann entwickeln sie diese oder passen vorhandene Produkte an. Dazu verwenden sie verschiedene Programmiermethoden und -sprachen wie C++ oder Java.

Des Weiteren installieren sie Hardwarekomponenten, zum Beispiel Festplatten, und vernetzen Rechner untereinander. Sie übernehmen auch die laufende Wartung und Pflege von Rechnersystemen, Netzwerken und Datenbanken. Außerdem beraten und schulen sie Kunden.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

1–2 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/14087