Zwei­rad­mecha­troniker/in

Portrait eines jungen Manns.

Alexander (23) wird Zweiradmechatroniker.

Ich berate Kunden und mache ihre Fahrräder verkehrssicher. Ich stelle etwa Schaltungen ein oder repariere platte Reifen. Auch in die Bedienung von E-Bikes weise ich ein.

Wie der Name schon sagt: Zweiradmechatroniker/innen kennen sich bestens mit allem aus, was zwei Räder hat. Das können Fahrräder mit und ohne Elektroantrieb oder motorisierte Zweiräder wie Mopeds, Roller oder Motorräder sein. Auch Quads und Rasenmäher stehen in ihren Werkstätten.

Wenn ein Motorrad nicht mehr funktioniert, prüfen Zweiradmechatroniker/innen mithilfe von Diagnosegeräten die Komponenten wie zum Beispiel Bremsen, Motor, Getriebe, Zündanlage und Vergaser. Defekte Teile tauschen sie aus. Bei Wartungsarbeiten oder vor der TÜV-Prüfung untersuchen sie alles sorgfältig – ob Abgaswerte, Kettenspannung oder Reifendruck.

Vielfach wünschen Kunden auch Umbauten oder Zusatzausstattungen an ihren Fahrzeugen. Zweiradmechatroniker/innen haben damit keine Probleme. Geschickt gehen sie mit Schraubendrehern und Sechskantschlüsseln um. Wenn sie Bleche und Rohre bearbeiten, kommt auch das Schweißgerät zum Einsatz.

In der Fahrradtechnik bauen Zweiradmechatroniker/innen Fahrräder oft nach Wünschen der Kunden. Aus den Einzelteilen montieren sie Mountainbikes oder Rennräder. Sie reparieren Fahrräder, prüfen Schäden und ermitteln die Kosten. Bei Arbeiten an E-Bikes und Pedelecs tragen sie Schutzausrüstung. Mit Messgeräten prüfen sie Motor, Akku oder das elektronische Antriebssystem.

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