Zerspanungs­mechaniker/in

Portraitaufnahme einer jungen Frau

Annalena (18) wird Zerspanungs­mechanikerin.

Ich mag es, an der Drehmaschine zu arbeiten. Hier fertige ich verschiedene Bauteile aus Metall, etwa einen Zylinder. Dazu stelle ich die Maschine ein und spanne den Rohling fest.

Zerspanungsmechaniker/innen wissen, wie man computergesteuerte Dreh-, Schleif- und Fräsmaschinen einrichtet, und können mögliche Störungen schnell beseitigen.

Bevor sie den Rohling, also das zu bearbeitende Werkstück, in die Maschine einspannen, haben Zerspanungsmechaniker/innen einiges zu tun. Sie programmieren die computergesteuerten Maschinen, wählen Werkzeuge wie Fräser, Meißel oder Bohrer aus und spannen sie in die Maschine ein.

Vorher haben sie die Zeichnungen und Beschreibungen in den Auftragsunterlagen angesehen. Egal ob winzige Zahnräder, Triebwerksteile für Flugzeuge oder Turbinenteile gefertigt werden: Sorgfalt ist besonders wichtig, denn die Teile müssen haargenau passen. Sonst funktioniert später eine Maschine nicht oder es kann gar zu Unfällen kommen. Deshalb messen Zerspanungsmechaniker/innen schon während der Fertigung immer wieder das Werkstück nach, korrigieren, wenn nötig, die Einstellungen der CNC-Maschineoder schleifen selbst nach. Das nennt man Entgraten. Am Schluss schreiben sie ihre Prüfergebnisse auf und reinigen die Maschine.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/29053