Werkzeug­mechaniker/in

Portrait einer jungen Frau.

Marlene (20) wird Werkzeug­mechanikerin.

Ersatzteile für Werkzeuge fertige ich anhand genauer Skizzen. Zuerst säge ich dazu einen Stahlrohling zurecht und gebe ihm anschließend mit einer Feile die richtige Form.

Ob Türklinke oder Kotflügel: Viele Gegenstände des täglichen Lebens werden industriell in Großserien angefertigt. Werkzeugmechaniker/innen stellen dafür die nötigen Formen und Werkzeuge her, mit denen Metalle oder Kunststoffe bearbeitet werden können.

Um Werkzeuge aus Metall zu fertigen, bearbeiten Werkzeugmechaniker/innen das Material zum Beispiel durch Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen, Feilen und Hämmern. Dabei halten sie die durch technische Zeichnungen vorgegebenen Maße exakt ein. Mit Mess- und Prüfgeräten kontrollieren sie auf tausendstel Millimeter, ob die Werkstücke den Vorgaben entsprechen.

Neben traditionellen Bearbeitungsmethoden mit Handwerkzeugen setzen Werkzeugmechaniker/innen auch computergesteuerte Maschinen ein, die sie bei Bedarf selbst programmieren. Einzelteile montieren sie zu Werkzeugen oder zu Werkzeugmaschinen wie Stanzwerkzeugen oder chirurgischen Instrumenten. Dann prüfen sie, ob diese richtig funktionieren, und erstellen Abnahmeprotokolle.

Sie pflegen und reparieren darüber hinaus beschädigte oder abgenutzte Werkzeugteile, Formen oder Instrumente und weisen Kunden in die Bedienung von Geräten ein.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/29051