Werk­stoff­prüfer/in

Portrait eines jungen Manns.

Holger (23) wird Werkstoff­prüfer der Fachrichtung Kunststoff­technik.

Mir macht es Spaß, Kunststoffproben genau unter die Lupe zu nehmen: Um mechanische Eigenschaften des Materials zu bestimmen, verwende ich Apparaturen wie etwa die Zugprüfmaschine.

W erkstoffprüfer/innen ermitteln die Eigenschaften der unterschiedlichsten Materialien und untersuchen sie auf mögliche Fehler. Dabei kann es sich etwa um Metalle, Kunststoffe oder sogenannte Halbleiter handeln, also das Material, aus dem Mikrochips bestehen.

Werkstoffprüfer/innen sind meist dann gefragt, wenn es gilt, die Herstellungsqualität in Industrieunternehmen zu überprüfen. Regelmäßig entnehmen sie der laufenden Produktion Proben und bereiten diese für eine Untersuchung vor, indem sie sie beispielsweise schleifen oder polieren. Dann prüfen sie die Qualität des Materials unter dem Mikroskop: Wie ist die Korngröße? Gibt es Einschlüsse? Zudem führen sie Biege- und Druckversuche durch, ermitteln den Glanzgrad oder die Schichtdicke.

Für ihre Prüfungen und Messungen verwenden Werkstoffprüfer/innen spezielle Geräte – etwa Vorrichtungen zur Bestimmung der Zugfestigkeit und Härte von Metallen. Hierbei überwachen sie die Versuchsabläufe genau. Im Anschluss dokumentieren sie die Ergebnisse sorgfältig und werten sie am Computer aus.

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