Werkfeuerwehr­mann/-frau

Portrait eines jungen Manns.

Jonas (18) wird Werkfeuerwehrmann.

Für den Ernstfall trainiere ich, wie ich Feuer mit Wasser und Löschschaum bekämpfen kann. Um Gefahren vorzubeugen, überprüfe ich die Schutzeinrichtungen in den Produktionsanlagen.

Werkfeuerwehrleute nehmen Aufgaben im Brand- und Gefahrenschutz wahr, zum Beispiel in der chemischen Industrie. Sie beugen Bränden vor, bekämpfen sie und leisten medizinische Notfallversorgung.

Werkfeuerwehrleute kümmern sich in Betrieben mit erhöhter Brand- und Explosionsgefahr um den vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz. Sie stimmen die Schutzmaßnahmen, zum Beispiel das Festlegen von Rettungswegen, auf die Besonderheiten des jeweiligen Werkes ab. Außerdem sorgen sie dafür, dass Einsatzfahrzeuge und Feuerwehrgeräte stets betriebsbereit sind. Ihr Ziel ist es, die Sicherheit der Mitarbeiter bei einem Unfall, etwa einem Brand oder einer Explosion, zu gewährleisten.

Wenn trotz aller Vorkehrungen einmal der Ernstfall eintritt, führen Werkfeuerwehrleute Maßnahmen zur Brandbekämpfung durch: Bei einem Notruf besetzen sie innerhalb kürzester Zeit die Einsatzfahrzeuge und eilen zum Einsatzort. Den Gefahrenbereich sichern sie ab, führen Bergungsarbeiten durch und übernehmen die medizinische Notfallversorgung. Auch sogenannte ABC-Einsätze können sie durchführen. Bei diesen Einsätzen geht es darum, atomare, biologische oder chemische Bedrohungen einzudämmen.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/76769