Wasser­bauer/in

Portrait eines jungen Manns.

Hermann (23) wird Wasserbauer.

Ich sorge dafür, dass der Schiffsverkehr auf unseren Wasserstraßen fließen kann. Dazu gehört etwa, dass ich Schleusen warte oder Wasserstände kontrolliere, um vor Hochwasser warnen zu können.

Wasserbauer/innen inspizieren Fahrrinnen, Deiche und Schleusen. Kleinere Schäden bessern sie selbst aus. So schützen sie uns vor Hochwasser und sorgen für freie Fahrt auf Flüssen und Kanälen.

Damit Schiffe, die auf Flüssen und Kanälen schippern, immer genug Wasser unterm Kiel haben, vermessen Wasserbauer/innen regelmäßig von ihrem Boot aus die Fahrrinne. Ist sie zu flach, vertiefen sie diese mithilfe sogenannter Schwimmgreifer. Damit keine Erde nachrutscht, pflastern sie den Uferbereich oder pflanzen Sträucher. Außerdem entfernen sie Treibgut und andere Verkehrshindernisse oder bringen neue Schifffahrtszeichen und Markierungen an. Dabei halten sie sich genau an die Pläne und Vorschriften.

Bei regelmäßigen Kontrollfahrten untersuchen Wasserbauer/innen auch Dämme, Schleusen und Stauwände auf mögliche Schäden. Kleinere Reparaturen erledigen sie gleich selbst. Sie ermitteln den Schaden, bereiten das Baumaterial vor und erledigen die Erdarbeiten mit Baggern und anderen Maschinen. Auch das Ausbessern von Ufermauern und Treppen gehört zu ihren Aufgaben.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/4171