Veterinär­medizinisch-technische/r Assistent/in

Portrait einer jungen Frau.

Andrea (23) wird Veterinär­medizinisch-technische Assistentin.

In einem Laborröhrchen vermenge ich eine Kotprobe mit einer Chemikalie, damit die Parasiteneier aufsteigen. So ermittle ich Wurmbefall bei Hunden.

Veterinärmedizinisch-technische Assistenten und Assistentinnen kümmern sich um die Gesundheit von Tier und Mensch. Sie sind bei Vogelgrippe und Schweinepest gefragt, wachen aber auch darüber, dass keine verdorbenen Lebensmittel in die Läden kommen.

Hauptsächlich untersuchen sie Körperflüssigkeiten und Gewebeproben von toten oder lebenden Tieren, zum Beispiel auf deren Fett- und Eiweißgehalt. Aber auch Medikamente und Kosmetika, die tierische Bestandteile enthalten, landen auf ihrem Labortisch. Im Labor begutachten sie die Proben unter einem Elektronenmikroskop. So können sie Krankheiten erkennen.

Wenn sie hingegen Lebensmittel wie Fleisch, Milch oder Speiseeis auf Bakterienbefall testen, kommen andere Untersuchungsverfahren zum Einsatz. Die Assistenten und Assistentinnen setzen die Bakterien auf Nährböden, um sie zu vermehren, und werten am darauffolgenden Tag das Ergebnis aus. Ähnlich gehen sie auch bei der Bestimmung von Krankheitskeimen vor. Tierische Lebensmittel untersuchen sie zudem auf Rückstände von Medikamenten. Die Untersuchungsergebnisse fassen sie schriftlich zusammen.

Info

Art der Ausbildung:

schulisch

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/8989