Verfahrens­mechaniker/in – Hütten-/Halbzeug­industrie

Portrait eines jungen Manns.

Max (19) wird Verfahrens­mechaniker in der Hütten- und Halbzeug­industrie der Fachrichtung Eisen- und Stahl-Metallurgie.

Ich bediene und überwache die Schmelzöfen und Gießanlagen, in denen Edelstahl hergestellt wird. Vom fertigen Produkt entnehme ich Proben und präpariere sie fürs Labor.

Trotz der Hitze am Hochofen bewahren Verfahrensmechaniker/innen in der Hütten- und Halbzeugindustrie einen kühlen Kopf. Sie schmelzen verschiedene Erze, gewinnen daraus Eisen, Kupfer und andere Metalle und verarbeiten diese anschließend weiter.

Verfahrensmechaniker/innen stellen Eisen und Stahl her – aber auch Metalle wie Kupfer, Blei, Zink, Aluminium oder Nickel gewinnen sie durch das Schmelzen von Erz. Ausgangsstoffe wie Erz, Koks oder Altmetall mischen Verfahrensmechaniker/innen zusammen und geben dieses Gemisch in den Hochofen. Viele Arbeitsschritte werden mit dem Computer vom Leitstand aus kontrolliert, etwa die Temperatur der Gase im Schmelzofen. Wenn das Metall flüssig ist, öffnen Verfahrensmechaniker/innen den Hochofen und leiten das flüssige Metall in Gießbehälter, wo es beispielsweise zu Barren gegossen wird.

Verfahrensmechaniker/innen verarbeiten die geschmolzenen Metalle auch weiter. Sie formen das Metall in Walz- oder Presswerken oder in Schmieden. Daraus entstehen Platten, Rohre, Profile, Drähte und Bleche. Obwohl automatisierte Anlagen sie bei der Arbeit unterstützen, geht es auch hier heiß her.

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