Verfahrens­mechaniker/in – Brillen­optik

Portrait einer jungen Frau.

Kerstin (20) wird Verfahrens­mechanikerin für Brillen­optik.

Ich fräse, poliere und veredle Brillengläser und passe sie in Fassungen ein. Außerdem überprüfe ich jedes einzelne Glas von Hand auf Kratzer und Schäden in der Beschichtung.

Kerstin und ihre Kollegen/Kolleginnen bedienen die Maschinen, mit denen Brillengläser gefertigt werden. Mit Technik kennen sie sich deshalb aus – genauso aber auch mit Optik und Messverfahren. Manchmal übernehmen sie außerdem die Beratung von Kunden.

In Unternehmen der optischen Industrie oder in Augenoptik-Werkstätten stellen Verfahrensmechaniker/innen für Brillenoptik verschiedene Brillengläser her. Sie fräsen, schleifen und polieren Rohlinge aus Kunststoff oder mineralischem Glas. Das geschieht vor allem mit computergesteuerten Maschinen, die die Verfahrensmechaniker/innen programmieren, bedienen und überwachen. Sie prüfen mit elektronischen Messgeräten, ob die optischen Eigenschaften und die Maße der Gläser stimmen.

Nach der Bearbeitung entfernen sie den Schleifstaub, indem sie die Gläser in verschiedene Bäder tauchen und mit Ultraschall beschicken. Meist werden die gereinigten Oberflächen anschließend veredelt. Verfahrensmechaniker/innen für Brillenoptik entspiegeln etwa die Gläser mit einer Anti-Reflex-Schicht, härten oder tönen sie oder tragen schmutzabweisende Schichten auf.

Info

Art der Ausbildung:

betrieblich (dual)

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Weitere Infos zu diesem Beruf findest du im BERUFENET:

http://bfi.plus/15146